Wir helfen Miriam und allen RETT-Sydrom Erkrankten

 

 

 

 

 

Allgemeine Geschäftsbedingungen



 1. Zahlungsbedingungen

Mit Vertragsabschluss ist, sofern in der Buchungsbestätigung keine anderen Zahlungsfristen genannt sind und verbunden mit der Aushändigung des Sicherungsscheins i.S. § 651 k Abs. 3 BGB (sog. Insolvenzsicherung) an den Reisenden, eine Anzahlung von 20 % des Reisepreises, höchstens € 250 pro Person fällig. Bei Tagesfahrten ohne Übernachtung bis zu einem Preis von € 75 braucht kein Sicherungsschein übergeben zu werden, die Anzahlung in Höhe von € 15 kann nach Vertragsschluss gefordert werden. Weitere Zahlungen werden zu den vereinbarten Terminen, die Restzahlung bis spätestens 30 Tage vor Reisebeginn geleistet, jedoch nicht vor Aushändigung der qualifizierten Reiseunterlagen (z.B. Hotelvoucher, Fahrkarte, Flugschein).


1a. Preiserhöhungen durch den Reiseveranstalter

Eine Erhöhung der Beförderungskosten (zB. Kerosinzuschlag, Benzin, sonstige Flugzuschläge), die später als 4 Monate nach Buchung eintritt, kann der Reiseveranstalter zum Anlass für eine Erhöhung des Reisepreises nehmen, indem er den pro Person vereinbarten Reisepreis entsprechend erhöht. Der Reiseveranstalter hat die Preiserhöhung dem Reisenden unverzüglich, spätestens bis 21 Tage vor dem vereinbarten Abreisetermin mitzuteilen. Beträgt die Preiserhöhung mehr als 5% des vereinbarten Reisepreises, hat der Reisende das Recht, von dem Vertrag zurück zu treten oder von dem Reiseveranstalter die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise zu verlangen, wenn der Reiseveranstalter eine solche Reise ohne Mehrpreis anbieten kann.



2. Mindestteilnehmerzahl

Wird die im Katalog bei der jeweiligen Reise oder in der Reisebestätigung angegebene Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht, kann der Reiseveranstalter bis 30 Tage vor Reiseantritt vom Reisevertrag zurück treten, der Reisende erhält in diesem Fall den bisher gezahlten Reisepreis unverzüglich zurück erstattet.



3. Mitwirkungspflichten des Reisenden

Der Reisende ist verpflichtet, bei aufgetretenen Leistungsstörungen mitzuwirken, eventuelle Schäden zu vermeiden oder gering zu halten. Falls Reisemängel oder Leistungsstörungen auftreten sollten, wenden Sie sich bitte sofort an den Reiseleiter oder an den Reiseveranstalter (s.u.) und beachten Sie die Monatsfrist § 651 g BGB. Bitte lesen Sie hierzu unsere AGB Ziff. 6. Im Hinblick auf eventuell bestehende körperliche Behinderungen des Reisenden ist dieser vor Vertragsschluss verpflichtet, zur Ermittlung des Betreuungsbedarfs, zur Klärung der Frage der Durchführbarkeit der Reise mit dem einzelnen Reisenden sowie für die zuschlagspflichtige Bereitstellung des Betreuungspaketes, dem Reiseveranstalter die genaue Mitteilung der Notwendigkeit von Hilfen zu geben. Der Reiseveranstalter lässt dem Reisenden vor Vertragsschluss dafür einen „Fragebogen zur Anmeldung der Reise“ zukommen, den der Reisende für die Mitteilung benutzen kann.



4. Reiserücktritt-/Stornogebühr

Der Kunde/ Reisende kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten, maßgeblich ist dabei der Zugang der Rücktrittserklärung beim Reiseveranstalter. Im Falle des Rücktritts durch den Kunden kann der Reiseveranstalter Ersatz für die getroffenen Reisevorkehrungen und für seine Aufwendungen vom Reisenden verlangen, höchstens bis zur Höhe des gesamten Reisepreises. Der Ersatz wird im Hinblick auf die Nähe des Zeitpunktes des Rücktritts zum vertraglich vereinbarten Reisebeginn wie nachfolgend pauschaliert fällig.

Rücktritt bis zum 31. Tag vor Reisebeginn = 15 % des Reisepreises

Rücktritt vom 30. bis zum 22. Tag vor Reisebeginn = 30 % des Reisepreises

Rücktritt vom 21. bis zum 14. Tag vor Reisebeginn = 45 % des Reisepreises

Rücktritt vom 13. bis zum 4. Tag vor Reisebeginn = 65 % des Reisepreises

Rücktritt vom 3. Tag bis zum Reisebeginn = 80 % des Reisepreises


Bei Tagesfahrten sind Stornogebühren im Rahmen o.g. Staffelung, mindestens jedoch € 15 pro Person fällig.
 
FLUSSKREUZFAHRTEN /KREUZFAHRTEN

Rücktritt bis zum 30. Tag vor Reisebeginn = 25 % des Reisepreises

Rücktritt vom 29. bis zum 22. Tag vor Reisebeginn = 40 % des Reisepreises

Rücktritt vom 21. bis zum 15. Tag vor Reisebeginn = 60 % des Reisepreises

Rücktritt vom 14. bis zum letzten Tag vor Reisebeginn = 80 % des Reisepreises

am Tag des Reisebeginns = 100 % des Reisepreises


4.a

Bei Stornierung von Reisen bzw. Tagesfahrten in denen Leistungen bzw. Zusatzleistungen wie z.B. Eintrittskarten enthalten sind, ist zu den üblichen Stornierungsgebühren der volle Preis der Zusatzleistung (z.B. Eintrittskarte) zu entrichten, sofern diese nicht anderweitig genutzt werden kann. Unabhängig vom Zeitpunkt des Rücktritts sind Flugkosten zu 100% zu erstatten, da der Reiseveranstalter diese Kosten der Fluggesellschaft in jedem Fall zu erstatten hat.


4.b

Der Kunde/Reisende ist berechtigt, gegenüber dem Reiseveranstalter nachzuweisen, dass kein bzw. ein geringerer Schaden als pauschal mit der Stornogebühr gefordert, entstanden ist. Bis Reisebeginn kann der Kunde verlangen, dass statt seiner ein Dritter an der Reise teilnimmt, sofern nicht besondere Gründe entgegen stehen, z.B. wenn der Dritte nicht den besonderen Reiseerfordernissen genügt. Tritt ein Dritter in den Vertrag ein, so haften er und der Reisende dem Reiseveranstalter als Gesamtschuldner für den Reisepreis und die durch den Eintritt des Dritten entstandenen Mehrkosten.


5. Haftung des Veranstalters/Haftungsbeschränkung

Die vertragliche und deliktische Haftung des Reiseveranstalters für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit ein Schaden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbei geführt wird oder soweit der Reiseveranstalter für einen dem Reisenden entstandenen Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.

Die Entstehung bzw. Geltendmachung eines Schadenersatzanspruches gegen den Reiseveranstalter ist insoweit beschränkt oder ausgeschlossen, als aufgrund internationaler Übereinkommen oder auf solchen beruhenden gesetzlichen Vorschriften, die auf die von einem Leistungsträger zu erbringenden Leistungen anzuwenden sind, ein Anspruch auf Schadenersatz gegen den Leistungsträger nur unter bestimmten Voraussetzungen unter Beschränkungen entsteht, bzw. geltend gemacht werden kann oder unter bestimmten Voraussetzungen ausgeschlossen ist.


6. Vorortrüge, Verfallsfrist, Verjährung

Der Reisende ist verpflichtet, Reisemängel oder Leistungsstörungen dem Reiseleiter oder dem Reiseveranstalter (s.u.) unverzüglich anzuzeigen und seine ev. Ansprüche innerhalb eines Monats nach dem vertraglich vereinbarten Reiseende bei dem Reiseveranstalter anzumelden. Nach Ablauf der Frist sind die Ansprüche verfallen, es sei denn, der Reisende war ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert. Ansprüche des Reisenden nach den §§ 651 c bis 651 f BGB verjähren in einem Jahr. Die Verjährung beginnt mit dem Tag, der dem Tag folgt, an dem die Reise dem Vertrag nach enden sollte.


7. Gerichtsstand

Der Reisende kann den Reiseveranstalter nur an dessen Sitz verklagen (Anschrift s.u.) Für Klagen des Reiseveranstalters gegen den Reisenden ist der Wohnsitz des Reisenden maßgebend, es sei denn, die Klage richtet sich gegen Vollkaufleute oder Personen, die nach Abschluss des Vertrages ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt ins Ausland verlegt haben oder deren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. In diesen Fällen ist der Sitz des Reiseveranstalters maßgebend.



Anschrift des Reiseveranstalters:
Reiseagentur Carsten Müller
Inh. Carsten Müller
Straße 6, Nr. 116, D-13059 Berlin
Tel.: 0049 (0) 30-92 44 035
Fax: 0049 (0) 32221521329
Email: behindertenreisen-c.mueller@t-online.de